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Die Passionsblume - Passiflora caerulea 

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Die Aufnahme entstand am 4. April 2012.
Rankpflanzen für Gewächshaus, Wintergarten, Blumenfenster; als Topf- und Kübelpflanze mit Rankgerüsten
Standort: hell bis  halbschattig ; in sandig humoser Erde
Wuchshöhe: bei freiem Wachstum 3-5 m und höher
Blütezeit: von Frühjahr bis Herbst 
Vermehrung: durch Stecklinge oder Aussaat

Passiflora caerulea, die Blaue Passionsblume, und die aus Kreuzungen mit ihr hervorgegangenen Sorten haben sich als Zimmerpflanzen bewährt. Sie werden als Topfpflanzen mit Rankgerüsten angeboten. P. caerulea hat fünf- bis siebenlappige, glänzend-dunkelgrüne Blätter und 7-9cm breite, weißliche Blüten mit prächtigem, blauem, weiß beringtem Strahlenkranz. Von den aus Kreuzungen mit ihr hervorgegangenen Sorten sind 'Kaiserin Eugenie' mit großen, rötlichvioletten Blüten und 'Constance Eliott' mit cremeweißen Blüten als Zimmerpflanzen im Handel. P. caerulea kann den Sommer über an einem hellen, geschützten Platz im Freien ausgepflanzt oder als Kübelpflanze auf der Terrasse sowie auf dem Balkon aufgestellt werden. Nach kurzer Wachstumsperiode blüht sie unermüdlich den ganzen Sommer bis zu den ersten Frösten im Herbst.

Die Bezeichnung Passionsblume geht auf die eigenartige Blüte zurück. Der Strahlenkranz wird als Dornenkrone, die 5 Staubgefäße werden als Wunden, die 3 Narben als Nägel usw. gedeutet. Passionsblumen bilden eine eigene Familie, die Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Mit 400 Arten, meist rankende Kräuter aber auch Sträucher, sind sie im tropischen und subtropischen Amerika sowie in Asien, Australien und Polynesien beheimatet. Einige Arten mit essbaren Früchten (Granadilla oder Maracuja) werden in den Tropen kultiviert. 
Die Blätter der Passionsblumen sind sehr variabel, meist gelappt, aber auch einfach in unterschiedlichen Formen und bei einigen Arten mit schöner Zeichnung und Färbung. Die Rankorgane und die Blüten - fünfzählig, meist mit einer auffälligen Korona, auch Strahlen- oder Fadenkranz bezeichnet - erscheinen in den Blattachseln.
Passifloren stellen keine großen Ansprüche an den Boden. Er soll etwas lehmig sein und gute Nährstoffversorgung haben. Sie sind Kletterpflanzen und brauchen viel Licht. In der lichtarmen Zeit im Winter erfolgt ein Rückschnitt bis auf die Haupttriebe. Verpflanzt wird im Frühjahr vor Neutriebbeginn.
Pflege: Gute Wasser- und Nährstoffversorgung während der Wachstumszeit ist wichtig. Ein gelegentlicher Rückschnitt langer Triebe auf 5-7 Augen fördert Neutrieb und Blütenbildung. Im Winter wird weniger gegossen. Gefürchtete Schädlinge sind die Wollläuse, die sich hauptsächlich in den Blattachseln ansiedeln, und vor allem die Wurzelälchen, denen, wenn die Pflanzen ausgepflanzt sind, schwer beizukommen ist.
Vermehrt wird durch Stecklinge aus halbreifen Trieben vom Februar bis zum April in einem warmen Vermehrungsbeet.

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Letzte Bearbeitung: 10. September 2015