Kübelpflanzen

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Pepino, Birnenmelone - Solanum muricatum  

Foto
Die Aufnahme entstand am 27. Juli 2004.
Nachtschatten 

Zier- und Nutzpflanzen mit zum Teil giftigen Früchten

Standort: sonnige bis halbschattig, humusreicher, frischer Boden
Wuchshöhe: von 20cm bis mehrere Meter
Blütezeit: Mai-Oktober, je nach Art
Vermehrung: durch Stecklinge oder Aussaat


Besonders für Balkon und Terrasse eignet sich die Pepino, nicht zuletzt wegen der dekorativen, ca. 7cm großen Früchte. Es dauert jedoch mindestens 3 Monate, bis die Früchte bei uns reif sind. Dies ist an den dann entstehenden Querstreifen zu erkennen. Der Geschmack erinnert an Melonen oder Gurken, pur nicht zu empfehlen, dafür aber für Fruchtsalate. Die Schale sollte entfernt werden. 
Diese Pflanze benötigt relativ viel Wasser, auch eine 14tägige Düngergabe sollte nicht vergessen werden. Normale Blumenerde im Kübel reicht für eine Blüte dann aus und es bilden sich die Früchte.

Unter den rund 1700 Solanum-Arten, überwiegend in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet, sind nur wenige als Ziergehölze in Kultur.
Zu dieser vielgestaltigen Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) gehören so bedeutende Nutzpflanzen wie z.B. Kartoffel, Tomate oder Aubergine, manche Kletterpflanzen und Bäume der Tropen und Subtropen, aber auch ein- oder mehrjährige Kräuter und Sträucher. Viele Arten sind sehr wärmeliebend und geradezu sonnenhungrig, andere wieder sind genügsamer und gedeihen auch im Schatten. Zahlreiche Arten zählen zu den heilsamen Pflanzen und enthalten u. a. meist giftige Alkaloide, die sehr vorsichtig eingesetzt werden müssen. Für den Garten eignen sich neben den erwähnten Nutzpflanzen auch bedingt die wärmebedürftigen Schlingpflanzen, die man dann im Freiland einjährig hält. Daneben werden noch einige Zierpflanzen für die Zimmerkultur angeboten. Solanum-Arten tragen wechselständige, einfache oder zusammengesetzte Blätter. Die Blüten stehen einzeln oder in Doldenrispen, sie haben eine radförmige bis fast glockige Krone und einen fünf- bis zehnteiligen, bleibenden Kelch. Die Früchte sind vielsamige, teilweise essbare Beeren.

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Letzte Bearbeitung: 10. September 2015