Mein kleiner grüner Kaktus...

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leistocactus strausii, die Silberkerze


Die Aufnahme entstand am 24. Juni 2001.

Cleistocactus Silberkerze

Dankbare, relativ pflegeleichte, strauchartige Kakteengattung
Standort: in nahrhafter Erde, bei reichlicher Luftfeuchtigkeit
Wuchshöhe: bis ca. 2 m; blühfähig schon ab ca. 50 cm und darunter
Blütezeit: vom zeitigen Frühjahr bis zum Sommer
Vermehrung: aus Samen und durch Stecklinge


Cleistocactus strausii: Die Silberkerze ist eine der schönsten Cereen. Die Pflanze wächst aufrecht und wird etwa 1 m hoch. Die Triebe sind relativ stark, bis zu 8cm im Durchmesser mit 25 frischgrünen Rippen. Die weißen Areolen tragen 30 bis 40, ca. 1,5-1,7cm lange, haarfeine, weiße Borstenstacheln und 4 hellgelbe, etwas längere Mittelstacheln. Die 8-9cm langen, geraden, engen Blüten sind weinrot, rötlichbraun behaart.

Die Heimat der schlanken, sich meist basal verzweigenden Säulenkakteen ist Nordwestargentinien, Uruguay, Paraguay, das östliche Bolivien und Süd- bis Mittelperu. Die zur Kakteenfamilie (Cactaceae) gehörenden Cleistocactus-Arten sind bei Liebhabern und Sammlern gleichermaßen beliebt. Sie bilden Sträucher von mäßiger Höhe mit dünnen, vielrippigen Trieben. Die Areolen sind durch Querrippen voneinander getrennt. Die Bestachelung ist in der Mehrzahl fein, z. B. haarartig. Einige Arten haben auch längere und kräftigere Stacheln. Die Pflanzen sind sehr blühwillig. Die leicht behaarten, langen, schlanken Blüten sitzen seitlich, manchmal in ganzen Reihen wie Finger von der Pflanze abstehend. Sie kommen weiß, gelb, rot, orange, grün und mehrfarbig vor. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dieser Gattung besonderes Interesse entgegengebracht wird, zumal sich auch im Habitus ihre Vielfalt zeigt.
Die Silberkerzenkaktus-Arten sind im allgemeinen recht anspruchslos in der Pflege. Im Sommer sollen sie sonnig, warm und ziemlich feucht gehalten werden. Während der Wachstumsperiode wird am besten abends öfter genebelt. Auch im Winter dürfen sie nie völlig austrocknen. Bei Temperaturen um die 10°C ist auf Lufttrockenheit zu achten.
Die Pflanzen der Gattung lassen sich relativ leicht aus Samen ziehen, aber auch Stecklinge bewurzeln. Pfropfen ist kaum einmal notwendig. Geeignete Unterlage wäre Trichocereus spachianus.
Es sind bereits über 50 Arten der Gattung beschrieben.

Letzte Änderung: 20. Mai 2005