Pilosocereus palmeri
![]() Die Aufnahme entstand am 29. August 2002. |
Pilosocereus Standort: hell und warm, unter Glas bzw. am Fenster Wuchshöhe: baumförmig, mehrere Meter Blütezeit: Mai bis Juni Vermehrung: durch Samen P. palmeri: Bildet bis 6 m hohe, 10 cm breite, blau
bereifte Säulen mit 7 bis 3 Rippen. Die Areolen haben
relativ lange weiße Haare, in der Blühzone sind die
Haare dicht, fast geballt, und auch der Scheitel trägt
eine dicke Haarhaube. Die Blüten werden purpurn. Die Art
gilt als die schönste. |
Dies sind im Alter große, sich auch verzweigende Säulenkakteen,
deren Charakteristikum ist, dass die Blüten in einer Zone mit
Haaren und Wolle erscheinen, die an zunächst fast kahlen Areolen
erst beim Erscheinen der Knospenansätze gebildet werden, also
nachträglich entstehen. Sie kommen auch aus den Partien direkt
am Blütenstiel. Die Blüten selbst werden glockig-trichterförmig
und sind entweder kahl oder angedeutet befilzt. Ein Teil der über
60 Arten gehörte früher zum Genus Cephalocereus, doch kann von
Cephaliumbildung nicht die Rede sein. Das Verbreitungsareal umfasst
Mexiko und andere Teile Mittelamerikas, weiterhin Westindien und
reicht südwärts bis Nordperu und Mittelbrasilien. In Kultur
sind jedoch nicht viele Spezies.
Wert, Ansprüche, Anzucht: Durch die Farbe der Säulen,
die Bedornung und vor allem durch das Haarkleid sehr ansehnliche
Kakteen. Sie wollen im Sommer warm und hell, im Winter auch hell
und nicht unter +15 °C stehen. Exemplare auf eigenen Wurzeln
sind nur für Gewächshäuser geeignet, fürs Zimmer bestimmte
sollen gepfropft werden. Größte Vorsicht ist beim Gießen nötig,
da die Pflanzen gegen zu viel Wasser sehr empfindlich sind. Die
Erde muss nahrhaft und reichlich mit Sand versetzt sein. Im
Winter darf man kaum wässern. Vermehrung durch Samen, Pfropfung
ratsam.
Letzte Bearbeitung: 06. Oktober 2006