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Die Karpatenglockenblume - Campanula carpatica
![]() Die Aufnahme entstand am 11. Juli 2001. |
Glockenblumen Umfangreiche Staudengattung auch mit einjährig kultivierten Vertretern für verschiedenste Gartenbereiche Standort: sonnige bis halbschattige Lagen; frische,
nährstoffreiche Böden Campanula carpatica, die Karpatenglockenblume, stammt, wie der Name schon besagt, aus den Karpaten und Siebenbürgen. Die großen, breitglockigen, hellvioletten bis blauen Blüten sitzen an langen, kahlen Stielen. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Karpatenglockenblumen zeichnen sich durch buschigen Wuchs aus und erreichen eine Höhe bis 25cm. Sie haben gestielte, rundlich-herzförmige Blätter und führen Milchsaft. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige, lehmige, frische Böden in Verbindung mit Steinanlagen, insbesondere Kiesflächen, Platten- oder Mauerfugen, in voller Sonne. |
Bei uns gibt es etwa 20 heimische Glockenblumenarten. Sie gehören, wie schon ihr Name besagt, zur Pflanzenfamilie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Ihre Verbreitungsschwerpunkte reichen von den Alpen über Wiese und Trockenrasen bis hin zu schattigen Standorten in Mischwäldern. Hinzu kommt ein artenreiches Sortiment, das in den Gärten kultiviert wird. Auffallendes Kennzeichen sind die glockenähnlichen Einzelblüten, die in Ähren, Trauben oder Büscheln zusammenstehen oder auch einzeln vorkommen. Die Blätter sind wechselständig und nach der Blüte bildet sich eine Kapselfrucht.
Letzte Bearbeitung: 02. November 2006