Das Geigenblatt - Ficus lyrata
![]() Die Aufnahme stammt vom 20. Juni 2001. |
Geigenblatt Klassische Blattpflanze fürs Zimmer mit vielen neueren Arten und Sorten Standort: hell bis schattig, je nach Art Ficus lyrata (syn.F. pandurata), die Geigenfeige, wird
sehr hoch und hat riesige, geigenförmige Blätter. Ein
heller Standort ohne grelle Sonne bekommt ihr am besten,
im Winter nicht zu kühl stellen und auf Luftfeuchtigkeit
achten. |
Die Gattung Ficus ist eine der größten, die wir im
Pflanzenreich kennen. Weit über tausend Arten soll es geben,
etwa 20 davon werden als Zimmerpflanzen kultiviert. Darunter
finden sich Bäume und Sträucher, Kletterpflanzen und
Nutzpflanzen - sie sind von so unterschiedlichem Aussehen, dass
man ihnen die Verwandtschaft gar nicht ansieht. Gemeinsam ist
allen der (ungiftige) Milchsaft in den Trieben.
Der Oberbegriff für die ganze Gattung Ficus ist »Feigenbaum«.
Die Pflanzen gehören zu den Maulbeergewächsen (Moraceae) und
sind in der ganzen Welt zu Hause. Der größte Teil jedoch stammt
aus dem tropischen Asien. Je nach Herkunft haben die einzelnen
Familienmitglieder leicht unterschiedliche Wünsche an den
Standort. Grundsätzlich vertragen Grünblättrige mehr Schatten,
Buntblättrige sollten heller, meist auch wärmer und bei höherer
Luftfeuchtigkeit stehen. Generell gilt, dass die Gattung Ficus
sehr pflegeleicht ist und die Pflanzen uralt werden können.
Pflege: Den Ficus nie in die Sonne stellen; der ideale
Platz ist halbschattig. Grüne Arten können auch schattig stehen.
Alle Arten vor Zugluft schützen. Die meisten schätzen gleichmäßige
Temperatur das ganze Jahr über. Ficus elastica kann auch kühler überwintern (zwischen 12 und 15 °C). Immer erst gießen, wenn
die oberste Erdschicht schon leicht angetrocknet ist. Im Frühjahr
und Sommer alle zwei Wochen düngen. Vor allem bei großblättrigen
Pflanzen muss man häufiger die Blätter abwaschen. Bei hohen
Temperaturen sprühen. Kleinere Pflanzen in jedem Frühjahr, ältere
alle drei bis vier Jahre umtopfen. Einheitserde ist gut geeignet.
Werden Pflanzen zu groß, kann man sie zurückschneiden oder
abmoosen. Wichtig bei der Stecklingsvermehrung ist, dass man
direkt durch den Blattknoten schneidet.
Letzte Bearbeitung: 23. Mai 2005