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Die Birkenfeige - Ficus benjamina  


Die Aufnahme entstand am 22. Februar 2002.
Birkenfeige, Benjamin 

Klassische Blattpflanze fürs Zimmer mit vielen neueren Arten und Sorten 

Standort: hell bis schattig, je nach Art 
Wuchshöhe: je nach Art bis 4 m 
Blütezeit: keine Blüten im Zimmer 
Vermehrung: durch Stecklinge oder Abmoosen 


Ficus benjamin (syn.F. nitida), die Birkenfeige, hat hängende Zweige mit kleinen, glatten Blättchen, daneben gibt es auch buntblättrige Sorten wie 'Starlight' und 'Variegata'. Der Platz für die Buntblättrigen sollte hell, der für die Grünen schattiger sein, im Winter darf die Birkenfeige nicht zu kühl stehen und die Luft nicht zu trocken sein. 
 

Die Gattung Ficus ist eine der größten, die wir im Pflanzenreich kennen. Weit über tausend Arten soll es geben, etwa 20 davon werden als Zimmerpflanzen kultiviert. Darunter finden sich Bäume und Sträucher, Kletterpflanzen und Nutzpflanzen - sie sind von so unterschiedlichem Aussehen, dass man ihnen die Verwandtschaft gar nicht ansieht. Gemeinsam ist allen der (ungiftige) Milchsaft in den Trieben.
Der Oberbegriff für die ganze Gattung Ficus ist »Feigenbaum«. Die Pflanzen gehören zu den Maulbeergewächsen (Moraceae) und sind in der ganzen Welt zu Hause. Der größte Teil jedoch stammt aus dem tropischen Asien. Je nach Herkunft haben die einzelnen Familienmitglieder leicht unterschiedliche Wünsche an den Standort. Grundsätzlich vertragen Grünblättrige mehr Schatten, Buntblättrige sollten heller, meist auch wärmer und bei höherer Luftfeuchtigkeit stehen. Generell gilt, dass die Gattung Ficus sehr pflegeleicht ist und die Pflanzen uralt werden können.
Pflege: Den Ficus nie in die Sonne stellen; der ideale Platz ist halbschattig. Grüne Arten können auch schattig stehen. Alle Arten vor Zugluft schützen. Die meisten schätzen gleichmäßige Temperatur das ganze Jahr über. Ficus elastica kann auch kühler überwintern (zwischen 12 und 15 °C). Immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht schon leicht angetrocknet ist. Im Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen düngen. Vor allem bei großblättrigen Pflanzen muss man häufiger die Blätter abwaschen. Bei hohen Temperaturen sprühen. Kleinere Pflanzen in jedem Frühjahr, ältere alle drei bis vier Jahre umtopfen. Einheitserde ist gut geeignet. Werden Pflanzen zu groß, kann man sie zurückschneiden oder abmoosen. Wichtig bei der Stecklingsvermehrung ist, dass man direkt durch den Blattknoten schneidet.

Letzte Bearbeitung: 23. Mai 2005