Faucaria tigrina, der Tigerrachen
![]() Die Aufnahme entstand am 22. Februar 2002. |
Tigerrachen Pflegeleichte Sukkulentengattung; für Zimmerkultur gut geeignet Standort: hell und luftig Wuchshöhe: einige Zentimeter Blütezeit: Frühherbst Vermehrung: durch Samen oder Stecklinge Faucaria tigrina, der Tigerrachen, ist die bekannteste
Art der Gattung. Sie ist aber fast nur noch als Kreuzung
mit anderen Arten anzutreffen. Die anfänglich einköpfigen
Rosetten verzweigen sich später und bilden dann Klumpen
und Polster. Graugrüne, rhombisch-eiförmige Blätter
mit weißen, in Reihen stehenden Punkten haben Ränder
mit 9-10 kräftigen, zurückgebogenen Zähnen, die in
feine Spitzen auslaufen. |
Alle Faucaria-Arten, sie gehören zur Familie der Eisenkrautgewächse (Aizoaceae), sind in der Kap-Region Südafrikas beheimatet. Die hochsukkulenten, sehr kurzstämmigen Pflanzen haben einen fleischigen Wuchs. Gattungsspezifisch sind die gezähnten Blattränder. An jungen Blättern greifen die Zähne ineinander und erinnern an Tierrachen. Die Blätter sind grün, z. T. mit weißer Zeichnung und stehen zu 2-3 rechtwinklig versetzten Paaren dicht gedrängt am kurzen Spross. Die großen, stiellosen, gelben Blüten öffnen sich nachmittags und halten dann mehrere Tage. Während der Wachstumsperiode im Sommer brauchen die Pflanzen reichlich Wasser; im Winter dagegen sollten sie trocken stehen, sonst entarten sie und kommen nicht zum Blühen.
Letzte Bearbeitung: 23. Mai 2005