Mein kleiner grüner Kaktus...

Zur Homepage

zuletzt aufgerufene Seite Zurück

Hauptseite

Weiter

Pflanzensuche Gästebuch Forum eMail
Hilfetext

Cleistocactus wendlandiorum


Die Aufnahme entstand am 09. Juni 2005.

Cleistocactus Silberkerze

Dankbare, relativ pflegeleichte, strauchartige Kakteengattung
Standort: in nahrhafter Erde, bei reichlicher Luftfeuchtigkeit
Wuchshöhe: bis ca. 2 m; blühfähig schon ab ca. 50 cm und darunter
Blütezeit: vom zeitigen Frühjahr bis zum Sommer
Vermehrung: aus Samen und durch Stecklinge


Cleistocactus wendlandiorum
Einfache, 3 cm dicke, hellgrüne Säulen mit etwa 22 Rippen. Areolen mit etwa 40 sehr dünnen, 1 cm langen, dicht- und aufrechtstehenden weißlichen bis cremefarbenen, einigen mittleren mehr gelblichen Dornen. Blüten 5 cm lang, orange bis zinnoberrot, waagerecht abstehend, oberhalb des Perikarpells rechtwinklig nach oben abgeknickt, dabei am Grund etwas ausgesackt und leicht nach außen gebogen.
Heimat: Bolivien:

Die Heimat der schlanken, sich meist basal verzweigenden Säulenkakteen ist Nordwestargentinien, Uruguay, Paraguay, das östliche Bolivien und Süd- bis Mittelperu. Die zur Kakteenfamilie (Cactaceae) gehörenden Cleistocactus-Arten sind bei Liebhabern und Sammlern gleichermaßen beliebt. Sie bilden Sträucher von mäßiger Höhe mit dünnen, vielrippigen Trieben. Die Areolen sind durch Querrippen voneinander getrennt. Die Bestachelung ist in der Mehrzahl fein, z. B. haarartig. Einige Arten haben auch längere und kräftigere Stacheln. Die Pflanzen sind sehr blühwillig. Die leicht behaarten, langen, schlanken Blüten sitzen seitlich, manchmal in ganzen Reihen wie Finger von der Pflanze abstehend. Sie kommen weiß, gelb, rot, orange, grün und mehrfarbig vor. Es ist daher nicht verwunderlich, dass dieser Gattung besonderes Interesse entgegengebracht wird, zumal sich auch im Habitus ihre Vielfalt zeigt.
Die Silberkerzenkaktus-Arten sind im allgemeinen recht anspruchslos in der Pflege. Im Sommer sollen sie sonnig, warm und ziemlich feucht gehalten werden. Während der Wachstumsperiode wird am besten abends öfter genebelt. Auch im Winter dürfen sie nie völlig austrocknen. Bei Temperaturen um die 10°C ist auf Lufttrockenheit zu achten.
Die Pflanzen der Gattung lassen sich relativ leicht aus Samen ziehen, aber auch Stecklinge bewurzeln. Pfropfen ist kaum einmal notwendig. Geeignete Unterlage wäre Trichocereus spachianus.
Es sind bereits über 50 Arten der Gattung beschrieben.

Letzte Änderung: 09. Juni 2005