Mein kleiner grüner Kaktus...

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Chamacereus silvestrii var. aurea, der Bananenkaktus  

Chamacereus, Bananenkaktus  

Besonders beliebte Zwergkaktee mit einer großen Zahl von Hybriden 
Standort: halbschattiger Stand in guter Humuserde, auch im Freiland möglich 
Wuchshöhe:  bis zu 6 cm 
Blütezeit: April-Mai 
Vermehrung:   leicht abbrechende Glieder bewurzeln rasch 


Chamaecereus silv. aurea ist eine chlorophylllose, gelbe Mutante, auch als Bananenkaktus bezeichnet, wächst gut gepfropft z. B. auf Eriocereus jusbertii. 
 


Die Aufnahme links stammt vom 1. März 2002;
zum Vergleich :15. Juni 2001.

Heimat dieser überaus beliebten monotypischen Gattung Chamaecereus (seit neuestem Echinopsis zugeordnet) ist Nordargentinien. Sie gehört zur Kakteenfamilie (Cactaceae).
Die sehr kleinen, dichte Gruppen bildenden Pflanzen haben weichfleischige, dünne, fingerförmige, hellgrüne Triebe, die sich leicht lösen, aber ebenso leicht bewurzeln. Bei voller Sonne verfärben sie sich rot. Ihre 6 bis 9 Rippen sind mit dichtstehenden Areolen und sehr kurzen, weichen, weißen Stacheln bestückt. Bis 4cm lange Blüten in leuchtendem Rot sind bei Tag mit weitem Trichter geöffnet. Bei richtiger Haltung und Pflege kommen die attraktiven Blüten überreich. Voraussetzung ist allerdings eine kalte, trockene Überwinterung knapp über 0°C.
Als Hochlandpflanze verträgt der Zwergsäulenkaktus recht niedrige Temperaturen, er kann unter Umständen auch ohne Heizung im Frühbeet unter Glas überwintern. Manche Fachleute behaupten, dass selbst Temperaturen bis -20°C überstanden werden.
Die Pflege ist überhaupt sehr anspruchslos. Das Substrat sollte leicht sauer, etwas humos, locker, vielleicht mit ein paar kleineren Ziegelbrocken durchsetzt sein. Im Sommer muss reichlich gegossen und vor allem regelmäßig gedüngt werden. Ein Standort im Freien mit viel Licht und Luft bringt die schönste Bestachelung. Dem Zwergsäulenkaktus kann die Rote Spinne besonders bei schlechter Lüftung gefährlich werden.
Von Chamacereus silvestrii gibt es zahlreiche Kreuzungen mit Lobivia, vor allem mit Lobivia famatimensis. Die Hybriden haben festere, kräftigere und sich nicht so leicht lösende Glieder. Sie bringen eine ganze Palette von Blütenfarben von Gelb über Orange, alle Rotschattierungen bis Violett.

Letzte Bearbeitung: 20. Mai 2005