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Der Flaschenbaum, Elefantenfuß - Beaucarnea recurvata
(Nolina recurvata)


Die Aufnahme entstand am 27. Juli 2001.

Flaschenbaum, Elefantenfuß, Wasserpalme


Dekorative Blattpflanze fürs Zimmer und für die Terrasse
Standort: sonnig
Wuchshöhe: bis 2m
Blütezeit: keine Blüten im Zimmer
Vermehrung: durch Aussaat

Ziemlich exotisch sieht der Flaschenbaum aus mit seinem rissigen Elefantenfuß. Der dicke Fuß dient der Pflanze, die aus der Familie der Agavengewächse (Agavaceae) stammt, in seiner Heimat Mexiko und Texas als Wasserreservoir für trockene Zeiten.
Bei jungen Pflanzen sprießen die langen, schmalen Blätter direkt aus der knollenförmigen Verdickung. Im Laufe der Jahre zieht sich die Knolle allmählich zu einem holzigen Stamm auseinander, der von einem, manchmal auch von mehreren Blattschöpfen gekrönt wird. Der Stamm kann meterhoch werden. Oft wächst er sehr schräg; das sieht dekorativ aus, erfordert aber einen standfesten Topf oder Kübel, damit die Pflanze nicht umkippt. Flaschenbäume sind zur Zeit als Zimmer- und Kübelpflanzen sehr beliebt und praktisch überall zu haben. Sie sind pflegeleicht, allerdings nicht ganz preiswert. Bis vor kurzem wurden sie noch unter dem botanischen Namen Nolina recurvata gehandelt.

Pflege: So sonnig wie möglich platzieren; von Mai bis September auch im Freien, aber windgeschützt (größere Pflanzen kippen leicht um). Im Winter kühl stellen (unter 10°C). Die Erde stets feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Bei hohen Temperaturen gelegentlich sprühen. Von April bis September wöchentlich schwach düngen. Größere Pflanzen nur alle drei bis vier Jahre im Frühjahr umsetzen, in normale Einheitserde, aber schwere Tontöpfe oder Holzkübel. Flaschenbäume lassen sich ganz leicht aus Samen ziehen. Die harten Samen sollten aber vorher eingeweicht werden.
Meinen Flaschenbaum halte ich etwas trockener, er bekommt auch erst nachmittags Sonne. In einer englischsprachigen Anleitung habe ich gelesen, dass es Exemplare gibt, die ein Jahr lang ohne Wasser auskommen können, soviel wird in der "Flasche" gespeichert; nun, ich will es nicht ausprobieren... Jedoch zeigt es, dass man auch spärlich gießen kann. Erst wenn die unteren Blätter braun oder gelb werden, ist der Wasservorrat total erschöpft (und man hätte vorher gießen sollen!).
Übrigens: Schneiden Sie nicht die braunen Enden der Blätter ab, dies ist ein normaler Zustand, mehr Schneiden bedeutet noch mehr braunes Wachstum!

Letzte Bearbeitung: 23. Mai 2005